Quartiere

Nur wenige Gehminuten von der Innenstadt entfernt liegen die Stadtteile Lehe und Geestemünde:

Wenn man in Lehe lebt oder arbeitet, ist eine positive Aufbruchstimmung zu vernehmen. Dazu haben besonders die Europäische Gemeinschaftsinitiative URBAN II und das Programm Stadtumbau West beigetragen. Das hierdurch ins Leben gerufene umfangreiche Maßnahmenpaket bildete die Initialzündung für eine zukunftsorientierte Stadtteilentwicklung. Beispielsweise konnten dadurch vor allem im Dienstleistungsbereich zahlreiche Arbeitsplätze bzw. Existenzgründungen unterstützt werden. Ein weiteres Beispiel für erfolgreiche Projektarbeit ist auch die so genannte „theo“. Mit dem Umbau der ehemaligen Theodor-Storm-Schule zum Haus für Arbeit, Familie und Kultur entstand eine zentrale Einrichtung bzw. Anlaufstelle in erster Linie für die Leherinnen und Leher, aber natürlich auch für ihre Besucher.

Und auch Geestemünde hat in der jüngsten Vergangenheit einen enormen Wandel durchlebt. Mehr als vier Millionen Euro sind durch ZIEL II von der EU und dem Land Bremen in den zurückliegenden Jahren in die Finanzierung verschiedenster Maßnahmen, wie zum Beispiel die Neugestaltung des Konrad-Adenauer-Platzes, geflossen. Dieser bildet einerseits das Stadtteil-Zentrum, andererseits stellt er den Ort für Veranstaltungen und Events jeglicher Art dar. Zudem findet hier zwei Mal in der Woche der wohl größte und schönste Wochenmarkt der Region statt. Das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Geestemündes ist dadurch erheblich attraktiver geworden, was sich auf den gesamten Stadtteil auswirkt.

In den letzten Jahren hat sich das Bild dieser Quartiere gewandelt. Bedingt durch den Strukturwandel der Stadt gibt es leer stehende Häuser und Anzeichen von Verwahrlosung. Aber die innerstädtischen Quartiere haben ein großes Potenzial, das genutzt werden soll.



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